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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: SOS...wie kann man helfen?
#1BeitragVerfasst: 6. Apr 2012, 19:45 
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Also...ich sag mal was ich bis jetzt so immer gemacht habe. :?:

Ich hoffe ich blamiere mich jetzt nicht bis auf die Knochen, aber so sehen alle meine orchis aus...und ich bedauere das sehr.. :Trst:

Ich habe mit dem Britta-Filter Wasser entkalkt (wir haben hier sehr kalkhaltiges Wasser) und damit einen Eimer befüllt. In diesen habe ich etwas herrkömlichen Orchideendünger gegeben.

Darin habe ich 1 x die Woche die Orchideen darin getaucht...für jeweils mindestens 1 Stunde (manchmal auch länger).

Der Ort...Ost-Fenster...(bischen NO).

Sieht jetzt ein bischen zu dunkel aus, war aber vorhin der Rolladen auf Halbmast, damit es nicht zu hell ist, (ist das viell. das Problem?)

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So hab ich nochmal zwei, die stehen im Bad, sehen genauso aus. :Sad:

UND hier die hab ich zum Geburtstag bekommen

Miltonia (Stiefmütterchenorchidee steht drauf)

keine Ahnung welche Ansprüche sie hat.

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HIlfäääääääääää :Trst:



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 Betreff des Beitrags: Re: SOS...wie kann man helfen?
#2BeitragVerfasst: 6. Apr 2012, 20:21 
Umtopfen?... :Zwink:
Die schlechten Wurzeln auch raus schneiden... :TUp:
Da kann Dir nur orchi, unsere Orchiexpertin weiter helfen! Aber verloren ist die mir Sicherheit nicht....
:ball.eyes454:


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: SOS...wie kann man helfen?
#3BeitragVerfasst: 6. Apr 2012, 20:26 
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Danke Wolke...die untere der beiden schlechten habe ich erst umgetopft...*seufz*

:roll: ....abwarten und orchi fragen... :ball.eyes456:



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 Betreff des Beitrags: Re: SOS...wie kann man helfen?
#4BeitragVerfasst: 6. Apr 2012, 22:32 
Hier bin ich! Du blamierst Dich nicht. :kiss:
Sind die Bilder der beiden Phalaenopsis vor dem Topfen oder nach dem Topfen gemacht? Beim Neutopfen bitte die Wurzeln ansehen und nur trockenes oder faules an den Wurzeln abschneiden. Bitte immer ein desinfiziertes Messer/Schere nehmen. Immer wieder desinfizieren. Neuen Pflanzstoff nehmen. Ganz normalen Pflanzstoff oder Pinienrinde (es gibt verschieden grobe Brocken -es ist auf den Säcken angegeben), es gibt sie auch im Terraristikbedarf. Du kannst in den Pflanzstoff auch Holzkohle mit reinnehmen, das verhindert Fäulnis und desinfiziert. Den Topf immer gut säubern (einige empfehlen die Töpfe sogar in der Spülmaschine - nach der ersten groben Reinigung - nachzusäubern). Ich schrubbe immer mit sehr heißen Wasser und einer Bürste alles sauber. Normalerweise wartet man mit den gelben Blättern, bis sie von allein abfallen. Manchmal muss man aber abschneiden und dann nimmt man ebenfalls ein desinfiziertes Messer und schneidet das verletze oder faulige vom Blatt ab. Danach wird das Messer wieder desinfiziert (nach jedem Schnitt). Die Schnittfläche an Blättern bitte mit normalen Haushaltszimt desinifizieren. Zimt immer nur oberhalb der Pflanzstoffoberfläche verwenden. Also niemals für Wurzeln, der Zimt würde sie verbrennen.
Falls Du Seramis-Orchideensubstrat verwendest: Ich habe keine Erfahrung damit. Es wird aber oftmals bemängelt, dass das Substrat sehr lange braucht, um abzutrocknen und dadurch die Wurzeln faulen.

Meine Tochter hat überhaupt keine Ahnung von Phalaenopsis und hat ihre Kollegin, eine Floristin gefragt. Die hat ihr folgenden Pflegetipp gegeben: Sie solle die Pflanzen tauchen, bis sich das Substrat richtig voll gesogen hat und dann das Wasser gut ablaufen lassen. Erst wieder tauchen, wenn der Topf ganz leicht ist und das Substrat hell (bei durchsichtigen Töpfen) ist. Das kann manchmal - abhängig von Substrat und Standort - auch 2 - 3 Wochen dauern. Jetzt klappt es auch bei ihr mit den Phalaenopsis.
Nasse Wurzeln sind grün, trockene Wurzeln scheinen silbrig glänzend.

Das Du beim Dünger nur sehr wenig genommen hast, ist super. Weil der handelsübliche Orchideendünger sehr "scharf" ist, d. h. sehr salzhaltig, und dann reichert sich mit der Zeit das Substrat mit den Salzen an und die Wurzeln verbrennen. Normalerweise reicht beim üblichen Dünger, ein Viertel bis höchstens die Hälfte. Versalzenes Substrat ist ganz weiß.

Wie hoch sind die Temperaturen, wo die Phalaenopsis stehen? Normale Zimmertemperaturen reichen normalerweise aus. Im Bad sollte die LF (Luftfeuchte) auch ausreichen. Aber bitte keine Zugluft! Die mag keine Orchidee.

Zur Miltonia:
Sie sind keine leichten Pfleglinge. Sie brauchen etwas weniger Licht, nur mässig Wasser. Zwischendurch abtrocknen lassen. Aber nicht zu lange warten, sonst zeigen die Blätter Ziehharmonikawuchs (Knitterwuchs). Temperaturen: Tagsüber bei 22 Grad, nachts bei 18 Grad. Hier auch unbedingt Holzkohle wegen der Fäulnisverhinderung dem Substrat beifügen. Möglichst kleine Töpfe verwenden. Sauberkeit wie oben beschrieben. Zuviel Licht läßt die Bulben vergilben. Die Luftfeuchtigkeit sollte höher sein, als bei Phalaenopsis. Dazu kannst Du den Topf auf eine Schale mit befeuchteten Kieselsteinen/Lecaton/Seramiskörnchen stellen. Die Miltonia blühen nur einmal aus ihren Bulben, dann werden neue gebildet und sie blühen dann aus denen.

Normalerweise schneidet man bei Orchideen erst etwas ab, wenn es trocken ist, um eine Infektion mit Pizen/Viren zu verringern. Das mache ich auch bei den Blütentrieben so. Auch hier wieder sauberes Werkzeug verwenden.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: SOS...wie kann man helfen?
#5BeitragVerfasst: 6. Apr 2012, 22:46 
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Danke, Danke, Danke...da sind doch einige Sachen dabei die ich nicht kannte.

Umgetopft hab ich die erst. Mit dem tauchen warte ich auch immer bis die Wurzeln silbrig sind. Und die Töpfe sind in speziellen Orchideenübertöpfen, da kann überschüssiges Wasser noch abtropfen.
Wenn dies geschehen ist, dann schütte ich auch dieses Wasser wieder aus, damit da nichts anfängt zu gammeln.

Düngen scheint also auch ok zu sein. Aber mit den Temperaturen komme ich nicht hin und mit der Zugluft auch nicht.

Bei mir ist es definitiv wärmer oder kälter...und die Fenster stehen oft auf Kipp. Oder in den Räumen wird mit einem dritten Fenster Durchzug gelüftet. Morgens so ne halbe Stunde (bis ich vom Gassi wieder da bin). Auch im Winter.

Also liegt es wohl eher an diesen Ruhephasen, oder?

Die Miltonia, da bin ich gespannt....ob ich das hinbekommen werde? Die steht ja genau da wo die anderen Stehen.... :Trst:

Aber Orchi 1000 Dank für deine kompetente Hilfe... :knu:

Was weißt du über diese Ruhephasen? :roll:



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 Betreff des Beitrags: Re: SOS...wie kann man helfen?
#6BeitragVerfasst: 6. Apr 2012, 23:12 
Bei Phalaenopsis kann man nach der Blüte sie für einige Wochen etwas kühler setzen, etwas weniger düngen. Danach wieder die übliche Pflege.
Die Miltonia macht keine Ruhephase durch. Jetzt nach der Blüte fängt sie an und treibt die nächste Bulbe aus. Die braucht Nahrung zum Wachsen und Kraft speichern für den neuen Blütentrieb.
Temperaturschwankungen sind nicht schlimm. Aber Zugluft ist unbedingt zu vermeiden.

Bei uns hier im Wozi schwanken die Temperaturen auch, das macht nichts. Das mögen die im gewissen Rahmen sogar. Nur kalte Luft auf die Pflanze bringt sie um.

Beide Arten kannst Du nicht im Sommer nach draußen bringen. Sind reine Wohnungspflanzen.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: SOS...wie kann man helfen?
#7BeitragVerfasst: 7. Apr 2012, 21:38 
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Orchi hat geschrieben:

Beide Arten kannst Du nicht im Sommer nach draußen bringen. Sind reine Wohnungspflanzen.


Hallo Orchi, sprichst Du von Phalaenopsis als eine der beiden Arten? Dann hier ein Erfahrungsbericht von mir.

Da ich über ein Jahr lang immer wieder Schmierläuse an meinen Phalaenopsen hatte, hab ich die im Sommer nach draußen gebracht. An eine Stelle, an die auch nicht ein einziger Sonnenstrahl reicht, da ansonsten ja sofort alle Blätter verbrennen. Dort standen sie den Sommer über, die Läuse waren weg. Die Blätter sahen schrecklich aus, weil von Schnecken angefressen, von Vögeln angepickt, vom Wind zerzaust. Aber als ich sie im Herbst wieder nach drinnen geholt habe, waren diese masakrierten Blätter saftig grün und gesund (halt angefressen und so, aber kräftig). Und im Winter haben die sowas von üppig geblüht, wahnsinn.

(Leider kamen auch die Läuse zurück)



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Liebe Grüße aus Ivy Green!
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 Betreff des Beitrags: Re: SOS...wie kann man helfen?
#8BeitragVerfasst: 7. Apr 2012, 21:59 
Dudi,
Phalaenopsis und Miltonia sollen nicht nach draußen wegen der Fäulnisgefahr. Damit meinte ich "die beiden Arten", die Lavendula erwähnt hat. Man soll Phalaenopsis auch möglichst nicht unter 16° halten. Das mögen sie nicht. Miltonia braucht mehr Wärme. Ausserdem ist die Gefahr, dass sich Wasser oben im Herzblatt sammelt und eine Stammfäule nach sich zieht, sehr hoch. Dann gibt es selten Rettung.
Gegen Schmierläuse oder Woll-Läuse hilft vom Compo "Axoris". Damit sprühst Du die Pflanze auf und unter den Blättern ein. Das ist ein systemisch wirkendes Mittel. Das heißt, es dringt in die Blätter ein (wirkt von innen) und auf der Oberfläche. Es ist Orchideen verträglich, es entsteht auch keine Sprühkälte bei der Anwendung. Hast Du einzelne Läuse entdeckt, dann kannst Du sie mit Brennspiritus (oder anderem neutralen Alkohol) und einem Pinsel entfernen. Ebenso ist darauf zu achten, ob sich die Läuse im Substrat breit gemacht haben. In dem Fall solltest Du sofort in neues Substrat setzen. Die Wurzeln sind dann immer genau zu kontrollieren und vorsichtig mit warmen Wasser abzuwaschen. Der jetzt verwendete Topf sollte auch grundlichst gereinigt werden. Die Biester verstecken sich sehr gern unter dem Topfrand oder unten drunter. Genauso krabbeln sie gern in die Klammern, mit denen man die Blütentriebe festclipt.

Ich kontrolliere meinen gesamten Bestand an Orchideen alle 2 - 3 Tage. Taucht eine Laus auf, wird sie sofort eliminiert. :121_midi04: :emutionen13:


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: SOS...wie kann man helfen?
#9BeitragVerfasst: 7. Apr 2012, 22:21 
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Hmmmm...orchi du magst mir verzeihen, aber ich könnte das doch auch mal probieren, hab ja vier Stück die Blühfaul sind, und wenn ich die an einen schattigen Ort stelle so wie Dudi, und deine Tips beachte???

Das reizt mich jetzt. :Zwink:



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 Betreff des Beitrags: Re: SOS...wie kann man helfen?
#10BeitragVerfasst: 7. Apr 2012, 22:31 
Die Miltonia mag es aber gar nicht so kühl, die faulen auch noch schneller als die Nopsen. Bei einer Freundin von mir hat es mit Phalaenopsis in der Sommerfrische nicht geklappt. Normalerweise rät jeder davon ab. Es gibt Orchis, die gern den Sommer im Schatten draußen geschützt verbringen, dazu gehören: Dendrobium kingianum (die sollen sogar bis zum Nachtfrost draußen an geschützter Stelle stehen), Cattleya-Hybriden, Brassavola nodosa-Hybriden u. a..
Es sind Deine Pflanzen.....


  
 
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